Klatsch und Tratsch

Ich zerstöre Freundschaften und Beziehungen. Ich trenne Christen und Familien. Aber dennoch habe ich keinen Namen. Ich stürze Regierungen und ich bringe Hass und Streit. Ich bringe unschuldige Menschen dazu, das sie nachts nicht schlafen können. Ich bringe Menschen dazu, das sie nachts in ihr Kissen weinen. Ich zerstöre Kirchengemeinden.

Ich bin die üble Nachrede!

Lieber Leser und liebe Leserin, nach langer Zeit habe ich wieder Zeit und Interesse zu schreiben. Nachdem ich die Schule abgeschlossen habe, kann ich mich mit mehr Zeit meinem Blog zuwenden. Letzten Sonntag hat ein Prediger in unserer Gemeinde über das Thema der üblen Nachrede gepredigt. Eine sehr schöne Predigt war das. Und ich fand das Thema auch sehr interessant und wichtig.

Leider muss ich sagen, dass bei uns in der Gesellschaft oft übliche Nachreden oder Klatsch und Tratsch entstehen, weil jemand sich etwas deutlich gemacht hat, welches gar nicht stimmt. Und so oft ist dann schon passiert, das Menschen sich dann anfangen zurück zu ziehen und nicht mehr in der Gesellschaft und Gemeinde tätig sind. Und dann wissen viele nicht, was mit dem nicht stimmt, das er nicht mehr unter die Gesellschaft kommt. Dabei sind sie es, der ihm dazu gebracht haben, dass er nicht unter die Gemeinschaft kommen will.

Und das habe ich auch schon oft deutlich erfahren müssen.

Da wir Mennoniten sind und eine sehr arbeitsstarke Gesellschaft sind, sind wir als Mennoniten hier in Paraguay sehr gut dran im finanziellen, wirtschaftlichen und ökonomischen Bereich. Das heißt auch, das die meisten viel mit Traktoren arbeiten, sowie eine Milchwirtschaft betreiben oder auch Viehzucht fördern. Wenn dann jemand überhaupt keine Interessen in diesen Bereichen hat, sondern vielleicht mehr mit Computern, Elektronik, Musik oder etwas anderes, dann bedeutet das auch oft, dass man zu nicht viel etwas taugt.

Klar sind hier viele auch Mechaniker und Lehrer/innen oder Geschäftsführer. Zum Beispiel ich. Ich möchte eine Ausbildung als Klavierbaumeister in Deutschland machen und wenn ich das dann jemandem erzähle, schaut der mich schief an.

Deshalb ist es mir wichtig, das ich etwas von der Predigt mit euch teile, liebe Leser. Wollen wir darauf achten, was wir denken und weiter erzählen.

Es grüßt Junias

Leben als Teil des Lichts

Lieber/e Leser/innen. Heute möchte ich ein Thema ansprechen, welches uns als Christen alle betreffen sollte. Und zwar geht es um das reine Leben. In der Bibel steht klar und deutlich, das wir als Christen ein Gott wohlgefälliges Leben führen sollen.

Neulich lass ich in Epheser 5 und fand ganz interessante Verse. Epheser 5, 3 und 4: Über Unzucht, jede Art Unsittlichkeit oder Habgier sollt ihr nicht einmal reden. Denn das gehört sich nicht für Heilige. Ihr sollt nichts sagen, das andere herabsetzt, nicht dumm daherreden und keine zweideutigen Witze machen. Das ist nicht angemessen! Bringt vielmehr euren Dank zum Ausdruck.

Wie oft reden wir über andere Menschen und wissen nicht mal, ob es stimmt, was wir über diejenigen Personen reden. Oder wie oft sprechen wir über dumme sinnlose Dinge. In Verse 11 und 12 spricht Paulus davon, das wir uns nicht mit Taten die im verborgenen geschehen, beteiligen. Es ist schon eine Schande, nur davon zu reden, was da im verborgenen geschieht.

Daher mache ich uns allen Mut, darüber nachzudenken, was wir sprechen und über wem wir sprechen. Denn alle wollen, das alle gut über jeden spricht. Nicht wahr? Wollen wir darauf achten, wie wir unser Leben führen. Nicht voller Dummheit, sondern voller Weisheit. Und wollen wir das beste aus der Zeit machen, gerade weil es schlimme Tage sind.

Viele Grüße.

Die Schöpfung Gottes

Lieber Leser und liebe Leserin,

vor einiger Zeit habe ich viel über die Natur nachgedacht und bewundert. Ich als Christ glaube ja daran, das die Erde, sowie das Universum von Gott erschaffen wurde. Und glauben auch alle anderen Christen.

Ich finde die Schöpfung wunderbar, perfekt und einzigartig. Jede detaillierte Arbeit von Gott, seien es die Insekten, Vögel, Bäume oder Pflanzen, erstaunen mich immer wieder. Beispielsweise haben wir hier in Paraguay eine Art Kirschbaum, dessen Baumstamm hellgrün ist, mit sehr hellen Flecken. Die Flecken sind so in den Farben Beige und hellblau. Einfach erstaunlich wie der Baum gemacht wurde!

Ein lapacho Baum in Paraguay

Manchmal schauen wir als Familie eine Fernsehsendung von Animal Planet. Und ich muss sagen, mir bleibt oft alles offen, vor lauter Staunen. Es gibt so viele Arten von Lebewesen und jede Art hat seine Art und Weise sich zu ernähren und fortzubewegen. Unglaublich! Und das zeigt mir immer wieder: ja es gibt einen Gott hinter der Schöpfung. Denn ich kann es nicht begreifen, dass dieses alles nur von einer Zelle entstanden sein soll. Das ist für mich unmöglich.

Oft fragen wir uns, warum wir als Menschen leben. Auch ich habe es getan. Nun ja, in der Bibel steht geschrieben, dass Gott uns erschaffen hat, damit wir die Welt verwalten und (etwas ganz besonderes) das Er mit uns Gemeinschaft haben kann und wir zu ihm kommen können. Denn wenn Gott nicht wäre und er das Erlösungswerk nicht vollbracht hätte, wäre es auch nicht notwendig, das wir leben.

Lieber Leser, liebe Leserin. Ich mache dir Mut darüber Nachzudenken und raus in die Schöpfung Gottes zu gehen.

Liebe Grüße von Junias

Kann ich die Sünde hinter mir lassen?

Komm zu Jesus!

Lieber/e Leser/in, heute schreibe ich meinen ersten Artikel. Ich bin froh darüber und zugleich etwas mulmig zu Mute. Doch ich möchte mit ein Thema anfangen, dass uns als Christen alle Beschäftigten sollte.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, was der Sinn des Lebens ist? Ganz bestimmt, nicht wahr? Ich schon. Oder, darüber das der Satan uns immer und immer wieder versucht von Gott wegzuziehen? Und das er immer wieder aufs neue versucht, uns dazu zubringen zu Sündigen? Und meistens mit der einen und der selben Sünde? Sei es Pornographie, Selbstbefriedigung, Fluchen, Alkoholkonsum, Tabakkonsum, usw. Mir ist das jedenfalls schon mal aufgefallen. Auch wenn alles andere ganz gut funktioniert, muss ich immer wieder diese eine Sünde tun. Was glaubst du, was der Satan damit erreichen will? Ich bin mir sicher: Uns als Christen von Gott, den einzigen Gott und Erlöser abzulenken.

Ich habe mich oft gefragt und das mache ich noch immer, wieso das so schwer ist, es sein zu lassen. Wieso lasse ich das nicht sein? Wieso kann ich das nicht sein lassen? Weshalb mache ich das immer wieder, auch wenn ich es weiß, es bringt mir nichts? Ich denke es liegt daran, dass wir es aus eigener Kraft versuchen es loszuwerden. Dabei sagt Jesus, das nur er uns wirklich frei machen kann und will. So sehe ich auch Fortschritte in meinem Leben, auch wenn es sehr langsam vorwärts geht. Und ich hoffe, das du auch auf dem Weg der Fortschritte bist. So können wir es hinter uns lassen, was uns belastet.

Oft weiß ich nicht, was ich in der Bibel lesen soll, wie ich es in der Tat umsetzen kann. Aber ich weiß auch, dass die Gebete viel dazu beitragen, los zu lassen. Denn Jesus sagt: Kommt her, die ihr Mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken. Welch ein erlösender Vers. Wir sollen zu Jesus kommen, wenn es uns schwer tut und nicht damit allein sein. Aber eigentlich sollen wir jeden Tag zu ihm kommen und zu ihm beten.

Ich hoffe und bete für dich, dass du wachsen kannst und vorwärts schauen kannst. Gottes Segen.